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Apfelpreise am Großmarkt

Jahreszeitlich schwanken die Erzeugerpreise erheblich. Zu Beginn der Saison, direkt nach der Ernte wird mit hohen Preisen eingestiegen. Danach gehen die Preise wegen der Angebotserweiterung in der Regel rasch zurück und befestigen sich mit Beginn des neuen Jahres wieder. Bei der Preisgestaltung spielen die Lagervorräte und das Überseeangebot eine wichtige Rolle.

Zwischen den Sorten gibt es deutliche Preisunterschiede. In der Gunst der Verbraucher liegende Sorten (z.B. Elstar, Gala) erzielen bessere Preise als rückläufige Sorten wie z.B. Gloster.

Apfelpreise am Bodensee

Die Marktpreise für Tafeläpfel in der Bodenseeregion schwanken jährlich in Abhängigkeit von den Erntemengen am Bodensee, in Deutschland und in der EU. Auch die durch Alternanz stark schwankende Selbstversorgung aus dem Streuobst- und Hausgartenanbau spielt besonders im Herbst eine wichtige Rolle. Zu beachten ist, dass die Erzeuger durch Lager-, Sortier- und Vermarktungskosten gegenüber den Großmarktpreisen ca. 15-20 ct/kg weniger bekommen.

In den 90er Jahren hat sich das Preisniveau nach erntebedingten Turbulenzen 1991 und 1992 gegenüber den 80er Jahren vermindert. Die wichtigsten Gründe hierfür sind die Anbauausdehnung in Teilen der EU und die steigende Macht des Handels.

Demgegenüber konnten sich die Preise für Mostobst etwas festigen. Hauptgrund hierfür ist die Hinwendung der Verbraucher und der Fruchtsafthersteller zu qualitativ hochwertigen naturtrüben Direktsäften. Dennoch sind die jährlichen prozentualen Preisschwankungen in diesem Segment nicht zu unterschätzen.

Apfel und- sortenpreise am Bodensee langfristig

Die Apfelpreise konnten sich nach einer mehrjährigen Talfahrt ab 2001 wieder festigen. In der Saison 2014/15 wurden aufgrund der weltweit hohen Erntemengen die niedrigsten Preise seit 10 Jahren erziehlt. Elstar bleibt eine gut gefragte Sorte und erzielt überdurchschnittliche Preise. Der Preis von Braeburn hingegen entwickelte sich gegenüber dem durchschnittlichen Apfelpreis der letzten Jahre leicht negativ. Die Sorte Idared wird auf dem Heimatmarkt nur noch wenig nachgefragt und eignet sich eher für den Export nach Osteuropa. Aufgrund der polnischen Konkurrenzware dort lassen sich aber durchweg nur geringere Preise erzielen.

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